M A G E N B A L L O N

 

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MAGENBALLON: Detaillierte Informationen zur Behandlung


Sichere Methode:

-  WIRKSAM
-  EINFACH
-  INNOVATIV ABER KLINISCH GEPRÜFT
-  Medizinische, nicht operative Behandlung
-  Einfach, simpel und ohne Komplikationen = WIRKSAM
-  Schnell
-  Bei Übergewicht sowie leichter und mittlerer Adipositas
- Vorbereitende Behandlung bei morbider Adipositas

WELCHE FUNKTION HAT DER MAGENBALLON UND WORIN BESTEHT SEINE WIRKUNG?

Der Magenballon ist für Patienten mit mittlerer, starker oder morbider Adipositas vorgesehen, bei denen mit Hilfe anderer Programme (in Übereinstimmung mit den Kriterien der deutschen Adipositas-Gesellschaft) keine langfristige Gewichtsreduktion erzielt werden konnte. Durch den Einsatz dieser Technik als vorbereitende Maßnahme für eine andere Operation können die Risiken, die mit der Operation adipöser Patienten verbunden sind, reduziert werden.

Der Magenballon stellt ein Verfahren dar, das zur Unterstützung einer Diät und einer Änderung des Essverhaltens sehr wirksam ist und von einem Team von Spezialisten überwacht wird. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Einhaltung des Nachsorgeprogramms, das der Patient eingewilligt hat, zu befolgen.

Der Magenballon besteht aus einer weichen Silikonhaut, die in den Magen eingeführt und mit einer sterilen Kochsalzlösung gefüllt wird. Da der Ballon ein Sättigungsgefühl oder eine gewisse Appetitlosigkeit vermittelt, lässt sich eine Änderung der Ernährungsgewohnheiten und somit auch eine Gewichtsreduktion einfacher erzielen.

WIE WIRD DER BALLON EINGESETZT?

Bei dem Magenballon handelt es sich um einen Silikonball, der mit Hilfe eines Endoskops über den Mund in den Magen eingeführt wird. Dem Einsetzvorgang geht eine endoskopische Spiegelung der Speiseröhre, des Magens und des ersten Teils des Zwölffingerdarms voraus, durch die mögliche Auffälligkeiten ausgeschlossen werden sollen.

Danach wird der Ballon in den Magen eingesetzt und mit einem Serum gefüllt, das mit Methylenblau eingefärbt wurde, so dass sich der Harn des Patienten ungefähr 60 Minuten nach dem Auftreten eines Lecks grünblau einfärben würde. Zum Füllen des Magenballons sind etwa 400 bis 700 ml Flüssigkeit erforderlich. Das fallspezifische Volumen richtig sich nach dem Übergewicht und der Größe des Magens und wird während der Einsetzung bestimmt.

Während des Eingriffs wird dem Patienten die Speiseröhre örtlich betäubt und er erhält ein Relaxans, um die Endoskopie zu erleichtern und dem Patienten unnötige Beschwerden zu ersparen.

Der Magenballon wird über einen Katheter gefüllt. Wenn der Ballon auf die gewünschte Größe expandiert wurde, wird der Katheter durch vorsichtiges Ziehen aus dem Ballon herausgezogen und der Ballon verbleibt hermetisch abgeschlossen im Magen. Das Einsetzen des Ballons dauert normalerweise zwischen 20 und 30 Minuten, obgleich sich die Länge des Verfahrens in seltenen Fällen verlängern kann.

Der Ballon kann für 6 Monate im Magen verbleiben. Da das Ballonmaterial durch die Magensäure angegriffen wird, ist ein längerer Einsatz nicht empfohlen. Wenn der Ballon gut toleriert wird und keine Verletzungen des Magens vorliegen, kann noch während der Entfernung des Ballons ein neuer Ballon eingesetzt werden.

Die Entfernung des Ballons verläuft auf ähnliche Weise wie das Einsetzen, jedoch mit dem Unterschied, dass die Flüssigkeit im Ballon vollständig oder teilweise abgesaugt wird. Der zusammengefallene Ballon wird dann über den Mund entfernt.

Der Vorgang des Einsetzens oder Entfernens wird u. U. zu wissenschaftlichen und/oder edukativen Zwecken gefilmt, die Privatsphäre des Patienten bleibt jedoch zu jedem Zeitpunkt gewahrt.

 

WELCHE PROBLEME KÖNNEN BEIM MAGENBALLON AUFTRETEN?

Wie bei jedem anderen medizinischen Verfahren besteht die Gefahr, dass der Patient auf unvorhersehbare Weise auf die verwendeten Medikamente, Verfahren und Materialien reagiert. Diese Reaktionen sind von Patient zu Patient unterschiedlich. Während der ersten drei Tage besteht die Möglichkeit, dass bestimmte Beschwerden auftreten, wie z. B. Krämpfe, Übelkeit und Erbrechen.

WER IST FÜR DIE BEHANDLUNG GEEIGNET?

Um für die Behandlung mit dem Magenball geeignet zu sein, müssen die folgenden Voraussetzungen erfüllt werden:  Der Patient muss mindestens 18 Jahre alt sein, einen BMI von mindestens 30 aufweisen und sich einverstanden erklären, an einem medizinisch überwachten Programm teilzunehmen.

 

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